Europa-Fokus

Gigant + Gigant = Gigantische Möglichkeiten

Die Vorstellung, dass die beiden Wirtschaftsgiganten, China und die EU, größere Synergien schaffen und infolgedessen immer enger miteinander verflochten werden, ist heute Realität. Um Ihnen einen kurzen Überblick zu geben: China und die EU sind die größten Handelsmächte der Welt; die EU ist der größte Handelspartner Chinas, während China ebenfalls auf dem Weg ist der größte Handelspartner der EU zu werden, knapp hinter den USA. Seit Chinas Beitritt zur WTO im Dezember 2001, welcher als wichtiger Meilenstein in Chinas fortschreitender Integration in die Weltwirtschaft bezeichnet wurde, gewinnen die Handelsbeziehungen zwischen China und der EU im Rekordtempo an Fahrt. Mittlerweile handeln sie tagtäglich mit Waren im Wert von mehr als einer Milliarde Euro.

China-Europa Konnektivität

Chinas starke Präsenz auf dem Kontinent wird von der EU begrüßt, liefert sie doch eine weitreichende Initiative zur Förderung der Konnektivität sowohl innerhalb als auch jenseits ihrer eigenen Grenzen . In dieser Hinsicht ist das Ziel der EU demnach komplementär zu der zunehmend international ausgerichteten Strategie Chinas. Im Januar 2016 wurde China offiziell Mitglied der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), von der die EU der größte Verfechter mit ihrer großzügigen Bereitstellung von Zuschüssen (179 Millionen Euro) ist, wobei dies die Hälfte des gesamten Geberbeitrags an die EBWE im Jahr 2015 darstellte. Der Chef der Chinesischen Volksbank, Zhou Xiaochuan, betont, dass Chinas Beitritt zur EBWE dazu verhelfe, Erfahrungen bei Themen wie Wirtschaftswandel und -entwicklung mit anderen Mitgliedstaaten zu teilen. Ferner ergeben sich aus den Bestrebungen der EBRD wirtschaftliche Verflechtungen in genau den Regionen zu fördern, welche auch durch Chinas wegweisende Initiative „neue Seidenstraße“ („One Belt, One Road“) abgedeckt werden, eindeutige Überschneidungen. Es handelt sich um ein vielschichtiges Infrastrukturnetz von Hochgeschwindigkeitsverbindungen, Häfen und Autobahnen, das Europa mit Asien verknüpft.

Ein Freihandelsabkommen zwischen China und der EU? Nicht weit hergeholt.

Seit dem 16. EU-China-Gipfel im November 2013 stehen beide Wirtschaftsräume in Verhandlungen über ein umfassendes bilaterales Investitionsabkommen zur schrittweisen Liberalisierung der grenzübergreifenden Investitionen. 2014 brachte Präsident Xi Jinping offiziell die Möglichkeit eines Freihandelsabkommens zur Sprache, welches derzeit von der EU untersucht wird, allerdings unter Vorbehalten. Das EU-China-Investitionsabkommen könnte den Grundstein für ein Freihandelsabkommen legen, das einen Wendepunkt für die globale Wirtschaftsordnung darstellen würde. Laut Volkswirtschafts-Professor Lawrence Lau der Universität Hongkong, machen die Wirtschaftsstaaten der EU und Chinas zusammen zwei Drittel des Welthandels und mehr als ein Drittel des globalen Bruttoinlandsprodukts aus.

CWs einzigartiges Latin Department mit spanisch- und portugiesischsprachigen sachverständigen Beratern

Angesichts der expandierenden Handelsbeziehungen Lateinamerikas und Spaniens mit China kommen wir durch unser Latin Department (eine lateinamerikanische und spanische Beratungseinheit) den individuellen Bedürfnissen spanisch- und portugiesischsprachiger Klienten nach.
Wir bieten branchenführende, zeitgemäße, lösungsorientierte Beratungsdienstleistungen an, welche auf die spezifischen Anforderungen von Klienten aus lateinamerikanischen und hispanischen Ländern zugeschnitten sind und aus einer Hand erbracht werden.
Zudem verfügen wir über ein umfangreiches Netzwerk aus Mitgliedern in der lateinamerikanischen und spanischen Gemeinde in Hongkong sowie China. Außerdem sind wir aktives Mitglied der Spanischen Handelskammer in Hongkong und China.
Klicken Sie hier, um zur Webseite unseres Latin Departments (auf Spanisch und Portugiesisch) zu gelangen

CWs Europe Desk in London zur Förderung der Verbindung China-Europa

In Anbetracht blühender Handelsbeziehungen zwischen China und Europa und zugunsten länderübergreifender Kooperation gründete CW 2016 ein Europe Desk in London. Hierdurch können wir europäische Mandanten bei deren Markteintritt in China sowie chinesische Investoren bei deren Expansion nach Europa noch besser unterstützen.

Die DACH-Region

Deutschland, Österreich und die Schweiz bilden diesen Sprach- und Wirtschaftsraum, in dem Deutsch die Amtssprache bzw. in der Schweiz eine der Amtssprachen ist.

Die Schweiz ist ein „alter Freund des chinesischen Volkes“

Beim Staatsbesuch in China im April 2016 begrüßte Präsident Xi Jinping den ehemaligen Schweizer Bundespräsidenten, Johann Schneider-Amman, indem er ihn einen „alten Freund des chinesischen Volkes“ nannte. Dieser wohlwollende Titel unterstreicht die „innovative strategische Partnerschaft“, die durch das bahnbrechende Freihandelsabkommen zwischen den beiden Ländern beschlossen wurde. Die Schweiz war nämlich das erste Land auf dem europäischen Festland, welches im Juli 2013 mit China ein bilaterales Freihandelsabkommen unterzeichnete. Seit 2010 ist China der größte Handelspartner der Schweiz in Asien und der drittgrößte weltweit nach den USA und der EU.

Deutschland: Frankfurt ist Liebling chinesischer Investoren

Mit bilateralem Handel in Höhe von fast 163 Milliarden Euro im Jahr 2015 ist Deutschland der bedeutendste Handelspartner Chinas innerhalb der EU. Insbesondere sonnt sich Frankfurt— die größte internationale Finanzdrehscheibe in Kontinentaleuropa—im Glanz Chinas für seine Vorreiterrolle als erstes Renminbi-Clearing-Center außerhalb Asiens und für seinen Beitrag zur aufstrebenden Finanztechnologie- Industrie (Abkürzung: Fintech). Laut dem Hong Kong Trade Development Council gilt Frankfurt unter chinesischen Anlegern als ideales Ziel für ausländische Direktinvestitionen. 60% aller chinesischen Investionen in Deutschland flossen in das Bundesland Hessen, in dem sich auch Frankfurt befindet. Hier hat sich eine lebendige chinesische Wirtschaftsszene mit rund 600 chinesischen Unternehmen, darunter China Telecom und Huawei Technologies, angesiedelt.

CWs German Desk zur Betreuung deutschsprachiger Klienten

Angesichts der dynamischen Handelsbeziehung zwischen China und der DACH-Region gründeten wir Ende 2014 den German-Business-Desk. Mit unserem eigenen deutschsprachigen Berater vor Ort und umfangreichen Verbindungen zu Wirtschafts- und Beratungsfirmen sowie Anwaltskanzleien erhalten Sie bei uns branchenführende, zeitgemäße, lösungsorientierte Beratungsdienstleistungen. Wir sind optimal positioniert, um den individuellen Bedürfnissen deutschsprachiger Klienten nachzukommen und sie bei deren Markteintritt in China zu unterstützen. Das gilt auch für chinesische Klienten, die in Europa Fuß fassen wollen.

Ansprechpartner: